Gute Nachrichten für die Homepage Aus Belek berichtet Werner J ö s t i n g m e y e r B e I e k ;WB). Das Trainingslager in Belek ist für Arminia alles andere als ein Freizeitvergnügen. Oft genug schauen die Fußballer etwas neidisch auf die Touristen, die ihren Winterurlaub an der türkischen Riviera verbringen. Trainer Benno Möhlmann und "Co" Frank Geideck sorgen zweimal täglich dafür, dass der Kreislauf der Kicker auf Touren bleibt. Umso mehr genossen die Arminen am Samstag den trainingsfreien Nachmittag. Als die beiden Polen Artur Wichniarek und Bartosz Partyka zum Tennisschläger griffen, frotzelten die Kollegen: "Wenn das der Trainer sieht. Ihr seid wohl noch nicht ausgelastet." Während die meisten Arminen einfach nur faulenzten oder die Seele baumeln ließen, ging Christian Wück seinem neuen Hobby nach. Mit einer Digitalkamera in der Hand schlenderte er über die herrliche Clubanlage und hielt so ziemlich alles im Bilde fest, was ihm gefiel. "Ich bin ein echter Computerfreak und richte mir selbst zuhause gerade eine Homepage ein. Dafür gebrauche ich diese Bilder", erzählte der 27 jährige Junggeselle, der im letzten Sommer vom VfL Wolfsburg auf die Bielefelder Alm wechselte. Seinen Umzug von Wolfsburg nach Bielefeld hat Christian Wück bisher nicht bereut "obwohl ich mir sportlich etwas anderes vorgestellt habe", gibt er ehrlich zu. Nach starkem Beginn mit seinen beiden Toren gegen Ulm und Oberhausen baute er später ebenso stark ab. Vorbei waren die langen Sprints auf dem linken Flügel bis zur Torgrundlinie und die gut getimten Flanken. Nach einer Verletzungspause baute Wück ebenso ab wie die komplette Mannschaft. "Das sehe ich nicht so", legt Wück Wert auf die Feststellung, dass sich inzwischen Arminias Spielsystem grundlegend geändert habe. "Als wir anfangs Erfolg hatten, haben wir vorne mit drei Stürmern gespielt. Ich brauchte auf der linken Seite kaum Defensivaufgaben zu verrichten, weil ich hinter mir eine Absicherung hatte. Dann aber stellte Hermann Gerland um. Die Devensive erhielt den Vorrang." Und der Routinier mit 167 Erstliga Einsätzen räumt ein: "Um vorne und hinten gleichzeitig effektiv zu arbeiten, fehlt mir einfach die Kraft." Um Arminias Zukunft ist ihm dennoch nicht bange. Christian Wück glaubt fest daran, dass die Mannschaft inzwischen an Selbstbewusstsein gewonnen hat und auch spielerisch ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen Er begrüßt die Umstellung der Abwehr auf die Dreierkette ohne den klassischen Libero. Allerdings warnt er auch: "So etwas funktioniert nur, wenn sich die drei hinten blind verstehen. Individuelle Fehler darf man sich da nicht leisten. Sie werden sofort vom Gegner bestraft."
Er möchte gerne in Zukunft sein neues Umfeld für die Fans im Internet transparenter machen. Wer kennt schon die Interna rund um unser Team?" fragt der linke Flügelflitzer, der zum ersten Mal in seiner Karriere die Luft der zweiten Liga schnuppern muss. So will er Bilder aus den Zimmern der Hotels oder aus dem Mannschaftsbus auf seine Homepage stellen. Allerdings fügt er hinzu: "Das geschieht natürlich nur mit dem Einverständnis der Kollegen."
Der Computer-Autodidakt: ist sich sicher, dass er schon bald positive Nachrichten auf seiner Homepage verbreiten kann. Christian Wück: "Ich habe so schöne Bilder. Da wäre es traurig. wenn der Text nicht entsprechend ist."









